Datenquellen · Remote-Funktionen
Live-Daten aus Ihren Systemen — ohne sie aus der Hand zu geben.
Der Connect-Agent läuft als Container in Ihrem Netz und liefert echte Daten ins Portal: Verträge, Belege, Schadenfälle. Kein VPN, kein offener Port, keine rohen Zugangsdaten in der Cloud.
So läuft eine Anfrage
Vom Klick im Portal bis zur Antwort — Schritt für Schritt.
Defense-in-Depth statt Vertrauensvorschuss: Die Cloud bittet um ein Ergebnis, der Agent entscheidet, ob und wie.
Ihr Netz
Connect-Agent
Allowlist · Param-Binding
Datenbank
read-only · maxRows
Portenia-Cloud
Portal-Engine
kennt Query-Namen, kein SQL
Endkunden-Portal
rendert das Widget
— auf der Leitung gerade still —
1Endkunde öffnet das Portal
„Zeig mir meine Verträge." Das Portal braucht Daten — fragt aber nie direkt die Datenbank.
Über die Leitung reisen nur Query-Name, Parameter und das Ergebnis. SQL, Zugangsdaten und interne IPs bleiben in Ihrem Netz.

Ihre Datenquellen im Dashboard: jede Collection mit Feldern, Verknüpfungen und Live-Status — die Basis für Widgets, Formulare und Auswertungen.
Warum das den Unterschied macht
Mittelstands-IT öffnet kein VPN für einen Cloud-Anbieter und hat selten Entwickler, die eigene APIs bauen. Genau hier scheitert Standard-SaaS — und genau hier setzt der Connect-Agent an.
- Doppelte Datenpflege, weil Bestandssysteme und Portal nicht reden.
- „Geben Sie uns Ihre DB-Zugangsdaten“ — ein No-Go für jede DSGVO-bewusste IT.
- Integrations-Plattformen wie Workato oder MuleSoft können das — kosten aber fünfstellig.
Im Pro & Enterprise inklusive
Was bei anderen ein teures Extra ist, gehört bei uns zum Plattform-Kern. So funktioniert sicherer On-Prem-Zugriff im DACH-Markt.
Läuft in Ihrem Netz
Ein schlanker Docker-Container im Haus des Kunden — neben der Datenbank, hinter der Firewall. Die Daten verlassen Ihr Netz nie unkontrolliert.
Nur 443 nach außen
Der Agent baut eine persistente, ausgehende WSS-Verbindung zur Cloud auf. Kein eingehender Port, kein VPN, keine Ausnahme in der Firewall.
Die Cloud kennt kein SQL
Der Agent besitzt die Allowlist: nur benannte Queries mit geprüften Parametern werden ausgeführt. Die Cloud kennt Namen + Param-Schema — nie das SQL, nie Credentials, nie interne IPs.
Ephemeral Admin-Key
Beim Start erzeugt der Agent einen 256-Bit-Schlüssel — nur im Arbeitsspeicher, einmal im Log. Ihre IT gibt ihn an den Tenant-Admin. Config-Änderungen laufen über diesen Schlüssel; die Cloud sieht ihn nie dauerhaft.
Hochverfügbar
Mehr Last? `replicas: N` — die Cloud verteilt Anfragen auf die am wenigsten ausgelastete Instanz. Replicas derselben Gruppe sind kostenlos.
Kill-Switch beim Kunden
Die Kontrolle bleibt im Haus: ein `docker stop` trennt jeden Zugriff sofort. Kein Anruf bei uns, keine Wartezeit.
Remote-Funktionen
Drei Relays — ein Agent.
Die Cloud löst eine Funktion aus, der Agent führt sie in Ihrem Netz aus und schickt nur das Ergebnis zurück.
Benannte Datenbank-Abfragen
Verträge, Schadenfälle, Provisionen direkt aus MS-SQL, Postgres oder MySQL. Parameter werden gebunden, nie konkateniert — SQL-Injection ist strukturell unmöglich. Ergebnis auf maxRows begrenzt.
Interne APIs anzapfen
Ein REST-Endpunkt im internen Netz wird über einen symbolischen Namen angesprochen. Die Cloud kennt die echte URL nicht — SSRF-Schutz inklusive, erlaubte Methoden pro Ziel.
Events in beide Richtungen
Eingehend: externer Webhook → Cloud → Agent → interner Endpunkt. Ausgehend: „Vertrag erstellt", „Dokument hochgeladen" → an Ihre Systeme. Mit Retry, Replay und Delivery-Log.
Kein Bestandssystem? Auch gut.
Datenquellen müssen nicht aus einem Fremdsystem kommen. Sie definieren eigene Objekttypen mit beliebigen Feldern — und füllen sie, wie es passt.
Visueller Felder-Editor
Schema per Drag-and-Drop: Text, Zahl, Datum, Währung, Auswahl, Verweise. Validierung und Anzeige-Regeln inklusive.
CSV-Import
Bestand per CSV laden — mit Spalten-Mapping und Vorschau vor dem finalen Import.
Formular schreibt Eintrag
Ein Portal-Formular legt seine Antworten direkt als neuen Datensatz an. Der Endkunde liefert, Sie haben es strukturiert.
Sicherheit
Acht Schichten Defense-in-Depth.
Jede Schicht steht für sich. Fällt eine, halten die anderen.
- 1Query-Allowlist — kein freies SQL, nur benannte Queries mit Parameter-Binding
- 2Mandanten-Filter server-seitig injiziert — nie vom Client kontrollierbar
- 3DB-User read-only mit DENY auf sensible Tabellen (von Ihrer DBA enforced)
- 4Verschlüsselte Connection-Strings — JIT-Entschlüsselung nur im Agent (RSA + AES)
- 5Rate-Limits + Anomalie-Erkennung gegen Bulk-Abzug
- 6Audit-Log beidseitig — in der Cloud und lokal auf Ihrem Server
- 7Account-Security: 2FA, SSO, Step-up-Auth, Session-Timeout
- 8Kunden-Kill-Switch — `docker stop` trennt sofort
Details zu fertigen Connectoren — BiPRO, DATEV, Microsoft Graph, CRM — finden Sie auf der Integrationsseite.
On-Prem-Daten ohne Bauchschmerzen?
Lassen Sie uns über Ihre Bestandssysteme sprechen — wir zeigen den Connect-Agent live im Einsatz.